💖Soleia Hope Songs 23.08.26💖

Neue Bewertungen

  • Soleia

    Soleia

    Berater ID: 222Bewertungen: 505

    Solea ist so hilfreich mit ihrer Sensibilität und Ihrer Hellsicht Viele Dank-bis bald mal wieder

  • Zara

    Zara

    Berater ID: 116Bewertungen: 12

    Danke für die stimmigen Worte und klare Impulse. Ich bin gespannt.

  • Medium Selamerah

    Medium Selamerah

    Berater ID: 103Bewertungen: 4

    Auch hier wieder sehr stimmige Worte. Wurden im Voran gegangenen Gespräch unterbrochen. Klare Worte und tolle Impulse .

  • Medium Selamerah

    Medium Selamerah

    Berater ID: 103Bewertungen: 4

    Danke für die treffende Beratung. Gerne wieder.

  • Engel Kerstin

    Engel Kerstin

    Berater ID: 133Bewertungen: 55

    Liebe Kerstin, danke - nun ist die Neuausrichtung dran!

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Vollmond am 28.08.2026 im Zeichen der Fische

Vollmond am 28.08.2026 im Zeichen der Fische

Vollmond am 28.08.2026 im Zeichen der Fische – Zwischen Festhalten und Vertrauen


Es gibt Zeiten in unserem Leben, in denen wir versuchen, alles zusammenzuhalten. Wir planen, organisieren, denken voraus, wägen Möglichkeiten ab und versuchen, für jede Eventualität vorbereitet zu sein. Wir nennen es Vernunft, Verantwortung oder Sicherheit. Doch manchmal steckt darunter etwas ganz anderes: die Angst davor, nicht zu wissen, was als Nächstes geschieht.

Der Vollmond am 28. August 2026 im Zeichen der Fische berührt genau diesen empfindlichen Punkt. Durch die partielle Mondfinsternis bekommt dieser Vollmond eine besondere Intensität. Es geht nicht nur um einen kurzen emotionalen Moment, sondern möglicherweise um etwas, das schon länger in uns arbeitet und nun nicht mehr überhört werden möchte.

Dieser Vollmond stellt zwei scheinbar gegensätzliche Bedürfnisse gegenüber: unseren Wunsch nach Ordnung, Klarheit und Kontrolle und unsere Sehnsucht danach, dem Leben wieder vertrauen zu können.

Wir möchten verstehen, warum etwas geschieht. Wir möchten wissen, wohin ein Weg führt, bevor wir ihn betreten. Wir hätten gern die Gewissheit, dass eine Entscheidung richtig ist, bevor wir sie treffen. Und genau darin liegt vielleicht eines unserer größten menschlichen Dilemmata: Das Leben gibt uns diese Gewissheit nur selten.

Menschen verändern sich. Beziehungen verändern sich. Unsere Wünsche verändern sich. Manchmal verlieren Dinge, die uns jahrelang wichtig waren, plötzlich ihre Bedeutung. Manchmal zerbricht etwas, von dem wir überzeugt waren, dass es für immer bleiben würde. Und manchmal taucht eine Möglichkeit auf, mit der wir niemals gerechnet hätten.

Wir können versuchen, all das zu kontrollieren. Aber irgendwann müssen wir uns fragen, welchen Preis wir dafür bezahlen.

Wie viel Kraft kostet es dich, dein Leben ständig gegen das Unbekannte abzusichern?

Vielleicht kennst du diese Nächte, in denen dein Körper längst müde ist, während dein Kopf noch immer nach Antworten sucht. Du gehst Gespräche wieder und wieder durch. Du überlegst, was du anders hättest sagen können. Du spielst mögliche Zukunftsszenarien durch und versuchst herauszufinden, welche Entscheidung garantiert keinen Schmerz verursachen wird.

Doch vielleicht suchst du in solchen Momenten gar nicht nach einer Antwort.

Vielleicht suchst du nach einer Garantie.

Nach der Garantie, nicht enttäuscht zu werden. Nicht verlassen zu werden. Keinen Fehler zu machen. Nicht zu scheitern. Nicht noch einmal verletzt zu werden.

Aber diese Garantie gibt es nicht.

Und das klingt zunächst hart. Gleichzeitig kann genau diese Erkenntnis unglaublich befreiend sein. Denn wenn wir aufhören, von uns zu verlangen, das Unvorhersehbare vorherzusehen, können wir beginnen, unsere Kraft wieder dort einzusetzen, wo wir tatsächlich Einfluss haben: bei uns selbst.

Vielleicht lautet die entscheidende Frage deshalb nicht: „Wie kann ich verhindern, dass etwas Schwieriges geschieht?“

Sondern:

„Vertraue ich mir selbst genug, um zu wissen, dass ich auch mit dem umgehen kann, was ich heute noch nicht kenne?“

Das ist eine vollkommen andere Form von Vertrauen.

Vertrauen bedeutet nicht, sich einzureden, dass alles gut ausgehen wird. Es bedeutet auch nicht, Schwierigkeiten schönzureden oder Warnzeichen zu ignorieren. Wirkliches Vertrauen beginnt dort, wo wir sagen können: Ich weiß nicht, was kommen wird. Ich weiß nicht, ob dieser Weg genau so verläuft, wie ich es mir wünsche. Aber ich vertraue darauf, dass ich mich selbst nicht verlassen werde, egal was geschieht.

Vielleicht liegt darin eine der tiefsten Botschaften dieses Vollmondes.

Denn gleichzeitig kann in diesen Tagen eine Unruhe spürbar werden, die uns zeigt, wo alte Strukturen nicht mehr tragen. Dinge, die lange funktioniert haben, können plötzlich eng erscheinen. Gewohnheiten, Beziehungen, Überzeugungen oder Lebensmodelle können sich verändern.

Unser erster Impuls ist dann häufig, das Alte noch fester festzuhalten.

Nicht unbedingt, weil es uns glücklich macht.

Sondern weil wir es kennen.

Und das Vertraute besitzt eine enorme Macht über uns. Ein bekannter Schmerz kann sich manchmal sicherer anfühlen als eine unbekannte Freiheit. Eine Situation kann uns längst nicht mehr guttun und trotzdem bleiben wir, weil wir zumindest wissen, wie wir darin funktionieren müssen.

Vielleicht spürst du gerade selbst irgendwo dieses leise Ziehen.

Etwas stimmt nicht mehr.

Du kannst es möglicherweise noch nicht genau benennen. Nach außen sieht vielleicht sogar alles völlig normal aus. Dein Alltag funktioniert, du erledigst deine Aufgaben, beantwortest Nachrichten, kümmerst dich um andere und machst weiter.

Aber tief in dir weißt du:

So wie bisher möchte ich nicht weitermachen.

Nimm dieses Gefühl ernst.

Nicht jede Unruhe bedeutet, dass etwas falsch läuft. Manchmal entsteht Unruhe genau deshalb, weil wir einer alten Version unseres Lebens entwachsen sind.

Dann stehen wir zwischen zwei Welten. Das Alte passt nicht mehr, aber das Neue hat noch keine klare Form angenommen. Genau dieser Zwischenraum macht vielen Menschen Angst, weil wir dort nichts festhalten können.

Doch vielleicht müssen wir das auch gar nicht.

Vielleicht müssen wir nicht sofort wissen, wie das nächste Kapitel aussieht.

Vielleicht genügt es zunächst zu erkennen, dass das alte Kapitel zu Ende geht.

Auch unsere Gedanken verdienen rund um diesen Vollmond besondere Aufmerksamkeit. Der Kopf kann sehr laut werden. Plötzlich scheint alles gleichzeitig geklärt werden zu müssen. Ideen tauchen auf, Gespräche bekommen eine neue Dynamik, Informationen können unsere bisherige Sicht verändern. Gerade dann lohnt es sich, nicht jeden Gedanken sofort zur Wahrheit zu erklären.

Ein Gedanke ist zunächst nur ein Gedanke.

Eine Angst ist keine Vorhersage.

Und ein innerer Alarm bedeutet nicht automatisch, dass tatsächlich Gefahr besteht.

Bevor du reagierst, frag dich deshalb:

Kommt das, was ich gerade denke, aus meiner Klarheit – oder aus meiner Angst?

Diese Unterscheidung kann alles verändern.

Denn Angst trägt viele Masken. Sie nennt sich manchmal Vernunft. Manchmal Vorsicht. Manchmal Pflichtgefühl. Und manchmal sagt sie einfach: „Warte lieber noch.“

So vergehen Monate. Manchmal Jahre.

Wir warten auf den richtigen Zeitpunkt, die vollständige Sicherheit, das eindeutige Zeichen. Und irgendwann erkennen wir, dass das Leben währenddessen weitergegangen ist.

Vielleicht möchte dieser Vollmond uns deshalb nicht dazu bringen, kopflos alles zu verändern. Im Gegenteil. Er lädt uns dazu ein, stiller zu werden und genauer hinzuhören.

Wo kämpfst du noch gegen etwas, das du längst nicht mehr verändern kannst?

Wo versuchst du einen Menschen davon zu überzeugen, jemand zu sein, der er nicht sein möchte?

Wo führst du in deinem Kopf noch Gespräche, die in Wirklichkeit längst vorbei sind?

Wo möchtest du eine Vergangenheit korrigieren, die sich nicht mehr umschreiben lässt?

Und wo kämpfst du vielleicht schon so lange gegen dich selbst, dass du gar nicht mehr weißt, wie sich Frieden anfühlt?

Wir verlieren unglaublich viel Kraft in Kämpfen, die niemand gewinnen kann.

Vielleicht ist Loslassen deshalb manchmal gar kein großes spirituelles Ritual. Vielleicht ist es der stille Moment, in dem wir aufhören, gegen eine Wahrheit zu argumentieren, die wir längst kennen.

Das bedeutet nicht, dass sie nicht weh tut.

Es bedeutet nur, dass wir nicht noch zusätzlich gegen sie kämpfen.

Dieser Vollmond könnte deshalb eine Einladung sein, dich für einen Moment aus allem Lärm zurückzuziehen und dir eine einzige Frage zu stellen:

Was halte ich gerade mit aller Kraft fest, obwohl ich tief in mir längst spüre, dass es sich verändern möchte?

Du musst die Antwort nicht erzwingen.

Manche Antworten kommen nicht, wenn wir nach ihnen suchen. Sie tauchen auf, wenn wir endlich still genug geworden sind, sie zu hören.

Und vielleicht wirst du feststellen, dass es bei diesem Vollmond gar nicht darum geht, die Kontrolle zu verlieren.

Vielleicht geht es darum zu erkennen, wie erschöpfend es geworden ist, sie ständig behalten zu wollen.

Du musst heute nicht wissen, wie dein Leben in einem Jahr aussehen wird. Du musst nicht jede Entscheidung bereits getroffen haben. Du musst nicht für jedes Problem eine Lösung besitzen.

Aber vielleicht kannst du beginnen, dir selbst wieder zu vertrauen.

Darauf zu vertrauen, dass du deine Meinung ändern darfst. Dass du einen neuen Weg einschlagen darfst. Dass du Fehler machen und trotzdem weitergehen kannst. Dass du Hilfe annehmen darfst. Dass du nicht immer stark sein musst. Und dass du etwas loslassen darfst, auch wenn du einmal überzeugt davon warst, es für immer behalten zu wollen.

Denn vielleicht besteht Freiheit nicht darin, endlich zu wissen, was morgen geschieht.

Vielleicht besteht Freiheit darin, es nicht zu wissen und trotzdem den Mut zu haben, heute wirklich zu leben.

Und vielleicht ist genau das die tiefste Frage dieses Vollmondes:

Willst du dein Leben weiterhin kontrollieren – oder bist du bereit, ihm wieder zu begegnen?

© Soleia

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